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Antiquitäten Belüftung und Pflege

Unabhängig davon ob antike Möbel in den eigenen Vier Wänden stehen oder eingelagert werden, die räumliche Umgebung darf den überwiegend aus Massivholz bestehenden Antiquitäten keinen Schaden zufügen. Deshalb empfiehlt es sich regelmäßig einen Blick auf die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur – und ggf. Maßnahmen für mehr bzw. weniger Luftfeuchtigkeit oder auch mehr Wärme oder weniger Wärme einzuleiten.

Das klingt simpel, ist aber in manchen Fällen gar nicht ohne weiteres möglich. Zum Beispiel sind Kellerräume eher selten mit einer Heizung ausgestattet und vor allem in Altbauten zeigt sich, dass die Isolierung der Außenwände gegen Regen und Nässe eher schlecht als recht vorgenommen wurde.

Hier hilft oftmals nur der regelmäßige Einsatz von Entfeuchtungsanlagen oder ein konsequenter Belüftungsaustausch durch z.B. einen fest eingebauten Wandventilator. Dieser sollte dann allerdings so im Raum positioniert werden, dass Antiquitäten nicht direkt in der Zugluft stehen und sich dadurch ein Wärmeunterschied zwischen Vorder- und Rückseite bzw. Ober- und Unterseite ergibt. Das verhindert zwar sehr zuverlässig ein Aufquellen des Holzes, führt aber dazu, dass sich Holz verzieht und z.B. Schranktüren nicht mehr geöffnet oder geschlossen werden können.

Wohnraumklima beobachten

Anhaltende Kälte und Nässe sind in Wohnräumen eher die Ausnahme, weshalb das Risiko ein Antikmöbel dadurch zu beschädigen zu vernachlässigen ist. Hier ist es eher zu trockene Heizungsluft, die Bewohnern und Möbeln auf Dauer schaden zufügen können. Gerade in Heizperiode, wenn es Draußen sehr kalt und entsprechend auch sehr trocken ist, sinkt die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen rapide ab. Wer in Räumen mit alten Dielenböden oder vielen Massivholzmöbel wohnt, kann die Veränderung sehr leicht an knarzenden Böden und schwergängigen (Schrank-) Türen erkennen. Grundsätzlich ist hier der Einsatz von Luftbefeuchtern zu empfehlen, deren Wirkung durch einen Decken- bzw. Wandventilator unterstützt werden kann. Dies sorgt für eine bessere Verteilung der Raumfeuchtigkeit und kann das Entstehen von „kalten Ecken“, die durch geöffnete Fenster oder ungedämmte Außenwände auch in Wohnräumen entstehen können, zumindest einschränken, wenn nicht sogar verhindern.

Pflege der Oberflächen

Zusätzlich zu einem passenden Raumklima sollten Massivholzmöbel gerade bei geringerer Luftfeuchtigkeit regelmäßig mit einem nebelfeuchten Tuch (Baumwolle! Keine Microfasertuch – die Faser verkratzen Holz-Oberflächen) abgewischt werden, so dass Hausstaub und normale Gebrauchsspuren entfernt werden. Je nach Beschaffenheit des Holzes kann zusätzlich Wachs oder Öl aufgetragen werden, dass die Holzoberfläche gegenüber Alterungsprozessen schützt und gleichzeitig einen schönen Glanz schafft. Wichtig: Nicht jedes Holz ist für eine solche Behandlung geeignet UND vor allem bei Antiquitäten empfiehlt es sich vorab einen Fachmann für die Auswahl eines geeigneten Pflegewachses bzw. Öl zu befragen. Nicht alles was im Handel als „für alle Holzsorten passend“ beworben ist, ist auch wirklich für die Pflege antiker Möbel geeignet.

Colefax and Fowler Tapete trifft Antikmöbel

Nostalgie und ein Interesse an dem Einrichtungsstil vergangener Epochen kommen nie aus der Mode. Deshalb sind stilvolle Antikmöbel immer häufiger Teil einer modernen Einrichtung mit dem gewissen etwas aus Gegenwart und Vergangenheit. Neben Stoffen eignen sich besonders Tapeten dafür Antikmöbel richtig in Szene zu setzen. Wer viel Wert auf hochwertige und detaillierte Designs legt, wird früher oder später immer auf die Tapeten von Colefax and Fowler aufmerksam werden.

Colefax and Fowler Stoffe transportieren den Flair englischer Herrenhäuser

Die eleganten Designs von Colefax and Fowler erinnern an den Glanz englischer Herrenhäuser des 19. Jahrhunderts. Florale und aufwendig gestaltete Muster erzielen jedoch auch in kleineren Räumen ihre volle Wirkung. Farbenfrohe Blumen und Blätter entfalten sich an der Wand genauso lebensecht wie dreidimensionale Exemplare auf einer Blumenwiese. Dazu kommt eine Farbpalette, die auf die unterschiedlichen Holztöne der Antikmöbel wie zugeschnitten wirkt. Grundsätzlich eignen sich alle Designs von Colefax and Fowler dafür den ganzen Raum erstrahlen zu lassen.

Wem dies jedoch zu sehr von der Schönheit seiner Antikmöbel ablenkt, kann ebenso gut nur eine Wand mit Tapete hervorheben, um etwa ein antikes Sofa besonders zu betonen. Doch auch eine schlichte Tapete und eine mit einem auffälligeren Muster können an gegenüberliegenden Zimmerseiten einen Raum mit Leben erfüllen, der bereits einen Stilmix aus antiken und modernen Möbeln beinhaltet. Denn Besitzer geerbter oder gekaufter Antikmöbel schätzen besonders deren Geschichte, die durch die Tapeten von Colefax and Fowler endlich den passenden Rahmen erhält.

Antiquitäten kombiniert mit Jim Thompson Seide – stilvoll Wohnen

Antiquitäten schaffen eine lebendige Verbindung zu den unterschiedlichsten Epochen der Vergangenheit. Um Antiquitäten in der Raumgestaltung perfekt zur Geltung kommen zu lassen, eignen sich Stoffe wie Seide besonders gut. Seide ist zwar ein edler Hingucker, welcher jedoch das Design eines Möbelstücks unterstützt ohne die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu ziehen. Der Amerikaner Jim Thompson setzte mit seinen innovativen Stoffen aus thailändischer Seide neue Maßstäbe in der Textilindustrie.

Jim Thompson Stoffe und Antiquitäten – eine stilvolle Kombination

Heute hat sich der Name Jim Thompson längst zu einer festen Größe etabliert und ist durchaus Gegenstand von Kunstausstellungen in Asien und Europa. Die Stoffdesigns variieren dabei von Modern bis klassisch und sind deshalb wie geschaffen dafür auch schlichten Antiquitäten das gewisse Etwas zu verleihen. Kissen mit floralen oder asiatisch inspirierten Motiven integrieren auch ein vielleicht als altmodisch geltendes Erbstück in ein modernes Wohnambiente. Polstermöbel wie Sessel und Sofas, die im Laufe der Zeit etwas unansehnlich geworden sind, können dank hochwertigem Stoff aus Seide neue Glanzzeiten erleben.

Wer mit Nadel und Faden keine professionellen Ergebnisse erzielt, sollte diese Arbeiten lieber von einem Fachmann durchführen lassen. Räume, die durch eine Vielzahl an Antiquitäten leicht dunkel erscheinen verlieren durch Vorhänge aus Seidenstoffen von Jim Thompson an Schwere und geben dem Zimmer darüber hinaus eine aufgelockerte Atmosphäre. Ähnliche Effekte erzielen auch die Tapeten aus dem Haus Jim Thompson mit Seidenelementen, die den Fokus gleichmäßig im Raum verteilen, ohne den Antiquitäten ihren individuellen Charakter zu rauben. Wer das original Jim Thompson Gefühl erleben möchte, sollte bei einer Asienreise einen Stopp in Singapur einplanen, dort gibt es das Jim Thompson Haus und in seinem Stil kreierte Bars und Cafes, die einen entspannten Aufwenthalt versprechen.

Lampen antik- die Gründerzeit Lampe

Unter den Begriff Lampe oder Leuchtenhalter fällt grundsätzlich vom Kerzenhalter bis zum Kronleuchter jedes Objekt, das Licht spenden kann.

Gründerzeit Lampe – repräsentativer Stil

Die Lust der Gründerzeit auf Stile vergangener Epochen, der sogenannte Historismus, als auch seine Repräsentationslust führten zur Produktion überaus pompöser Kronleuchter oder auch Deckenlüster aus Messung oder Silber. Die Arme der Lüster sind mehrfach und filigran geschwungen. Vor allem für die guten Stuben der wohlhabenden Bürger waren sie gedacht. Auch prächtige Kerzenhalter aus Silber oder Messer fehlten dort nicht. An Kerzenleuchtern findet sich die typische Gestaltung in Form von Balustern. Sämtliche Objekte boten Spielraum für den Historismus. Die sogenannten Löwentatzen finden sich an zahlreichen Ständern von Steh – und Tischleuchten der Gründerzeit. Bronze- und Messingguss war gängig zur Lampenherstellung.

Blütenkelchformen und geschwungene Leuchtarme

Glaskuppeln waren rund oder hatten die Form von Blütenkelchen. In der späten Gründerzeit kamen als Deckenlampen Petroleumlampen in Mode. Sie verfügten über einen Behälter für den Brenner und einen Lampenschirm. Der Behälter für den Brenner bestand oft aus glasiertem und bemaltem Steingut. Geschwungene Leuchtarme vervollkommnen das Bild. Natürlich wurden solche Gründerzeit Lampen auch weniger aufwendig produziert – eben für die nicht so betuchten Haushalte. Petroleumlampen als Stehlampen wurden ebenso aufwendig oder schlicht produziert.

Bei den Erstgenannten Gründerzeit Lampe bestand der Korpus in der Regel aus einem Guss mit figürlichen Motiven. So bietet die Gründerzeit auch bei Lampen eine Vielzahl interessanter Objekte.

Gründerzeit Standuhr – ein Deko-Möbel des 19. Jahrhundert

Die Stilepoche Gründerzeit wird etwa auf die Zeit ab 1840 bis zum großen Börsensturz von 1873 datiert. In dieser Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs prägte das aufstrebende Bürgertum auch einen ganz eigenen Design- und Möbelstil, der bis heute bei Sammlern und Antiquitätenliebhabern sehr beliebt ist.

Gründerzeit Standuhr – ein fester Einrichtungsbestandteil

Möbel waren für das Bürgertum nicht mehr nur alltägliche Gebrauchsgegenstände, sondern dienten repräsentativen Zwecken. Entsprechend ist ein voluminöser Stil charakteristisch für die Möbel der Gründerzeit. Möbel sollten ins Auge fallen und dem Betrachter zeigen, dass dessen Besitzer guten Geschmack und Stil besitzen. Eine Standuhr ist so zum Beispiel nicht einfach nur ein mechanisches Gerät zur Zeitanzeige, sondern repräsentiert den wachsenden Wohlstand und den erlesenen Geschmack ihrer Besitzer (heute würde man diese Menschen vielleicht auch als Neureiche bezeichnen). In der Formgebung ist es typisch für Gründerzeitmöbel, dass Sie geradlinige und kantige Grundformen aufweisen, die durch üppige Verzierungen und ins Auge fallende Verzierungen gebrochen werden.

Standuhren – Gründerzeit Uhren mit ganz eigenem Charme

Charakteristische Ausschmückungen für Standuhren,  Stühle, Tische oder Schränke waren beispielsweise gedrechselte Beine, markante Kugelfüße, gewundene Säulen oder Pilaster. Die Möbel der damaligen Stilepoche, die auch mancherorts Historismus genannt wird, wurden dabei stets aus hochwertigen Materialien hergestellt: Auch eine Gründerzeit Standuhr ist so in der Regel aus edlen Eichen-, Nußbaum- oder Kirschhölzern gefertigt. Oftmals machen die reichlich verzierten, hochwertigen Ziffernblätter den besonderen Charme dieser Standuhren aus. Kunstvoll verarbeitete Mechanik im Innenleben der Standuhr zeugen außerdem bis heute von hoher Qualität des Möbelbaus der Gründerzeit.

Gründerzeit Esstisch Design einer Stilepoche

Industrialisierung und wirtschaftlicher Aufschwung – die Gründerzeit prägte eine spannende Stil-Form. Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Industrialisierung ein wirtschaftlicher Aufschwung. Das aufstrebende Bürgertum wollte mit seinem Einrichtungsstil soliden Wohlstand präsentieren. Geräumigkeit in neu erbauten Wohnungen bot eine ideale Basis für die massiven, kastenförmigen Möbelder Gründerzeit. Praktische, voluminöse Aspekte wurden mit repräsentativen, reich geschmückten Stil-Raffinessen kombiniert und galten als Ausdruck des Wohlstandsgewinnes. Säulen, Kapitellen und Pilastern schmückten dekorativ geradlinige Formen. Profilierte Kugelfüße und gedrechselte Elemente sind typische Merkmale für Gründerzeit-Möbel.

Esstische aus der Gründerzeit

Esstische der Gründerzeit beeindrucken zuerst durch Stabilität und Schwere. Aufwendig gedrechselte Tischbeine sowie dekorative Fräsungen und Schnitzarbeiten unterstreichen den massiven Charakter mit edler Oberflächenoptik. Elegante Querverbindungen zwischen den einzelnen Tischbeinen erhöhen die Festigkeit und betonen den kastenförmigen Charakter der Gründerzeit, aufgelockert durch Schmuckelemente. Verzierungen lassen die Tischplatte massiv und dennoch dekorativ erscheinen, ein Esstisch, der sich unter keiner Tischwäsche verstecken sollte.

Erweiterungsmöglichkeiten von Gründerzeit Esstischen

Viele Esstische der Gründerzeit sind ausziehbar und werden mit schlichteren Tischplatten-Erweiterungen vergrößert. Diese Zwischenteile sind selten repräsentativ und werden gern mit Tischdecken dekorativ verdeckt. Eingearbeitete Rollelemente im unteren Bereich der Tischbeine erleichtern das Vergrößern der Festtafel. Von sehr aufwendig bis zur schlichteren Gediegenheit sind professionell aufgearbeitete Gründerzeittische in verschiedenen Größen im Internetangebot. Eine Ergänzung mit den stilistisch passendenden Stühlen, die mit geflochtenen oder gepolsterten Einsätzen restauriert wurden, lockert gekonnt die Würde eines Esstisches aus der Gründerzeit auf.

Mit einem Esstisch aus der Gründerzeit wird viel Platz zum Arrangieren beim Speisen geboten. DieVergangenheit ist somit unbemerkt allgegenwärtig.

Gemeinsamkeiten von Gründerzeit und Jugendstil?

Gründerzeit und Jugendstil – was verbindet diese Stilepochen, was trennt sie? Typisches Bestreben des Jugendstils war es einen eigenständigen Weg zu finden, und nicht mehr Stile vergangener Epochen zu kopieren. Auch sollten vor allem Motive aus der Natur und schlichte Eleganz zum Tragen kommen. In der Gründerzeit jedoch war es Ziel des reich gewordenen Bürgertums den gewonnenen Reichtum auch zur Schau zu stellen. Einfacher gesagt: Man wollte protzen. Kostbare Rohstoffe wurden aufwendig verarbeitet. Die Möbel waren groß, reich beschnitzt und oft Träger einen Stilmixes vergangener Epochen, was zweifellos auf den Historismus jener Zeit zurückzuführen ist.

Glorifizierung verganener Epochen

Die Begeisterung und Glorifizierung für vergangene Epochen wurde in Sammelwut und dem Kopieren von Stilen vergangener Epochen in Kunst und Handwerk ausgedrückt. Doch konnte sich eben nur eine wohlhabende Klientel diese aufwendigen Objekte leisten. Eine Vielzahl Möbel aus der Gründerzeit wurde aus dem weniger teuren Weichholz wie Kiefer oder Fichte gefertigt. Typische Zierelemente waren Kugelfüße, kannelierte Lisenenleisten mit Schnecken, Kassettenfüllungen in Türen und profilierte Möbelplatten.

Jugendstil und Gründerzeit sind kaum zu unterscheiden

Genau diese Elemente wurden vom Jugendstil übernommen. So sind genau die einfachen Möbel des Jugendstils und der Gründerzeit kaum voneinander zu unterscheiden. Erst wenn sich das florale Schnitzwerk der erstgenannten Stilepoche findet, ist man geneigt das Möbel dem Jugendstil zuzuordnen. Ein schönes Beispiel ist der Vertiko. Handel es sich um schlichtes Objekt aus Weichholz, so ist es vor allem der Aufsatz, welcher stilistische Unterschiede offenbart. Auch schlichte Kleider- oder Bücherschränke sind häufig nicht eindeutig einer Stilepoche zuzuordnen.

Vitrine Gründerzeit – Stilvolle Vitrinen aus der Gründerzeit werten moderne Wohnbereiche auf

Die Gründerzeit wurde durch eine voranschreitende Industrialisierung geprägt. Das Bürgertum kam Ende des 19. Jahrhunderts zu einem gewissen Wohlstand, der sich in großzügigen Wohnungen und kompakten, schweren Möbeln ausdrückte. Der wirtschaftliche Aufschwung spiegelte sich in der bürgerlichen Gesellschaft mit neuen Lebensformen wieder. Kastenförmige Grundformate ermöglichten Geräumigkeit, versprachen Stauvolumen hinter Türen mit kunstvollen Knauf-Griffen oder dezent verzierten Schlossblechen. Gediegene Verarbeitung dieser repräsentativen Einrichtungsgegenstände garantierte lange Beständigkeit. Nur so ist es möglich, dass antike Möbel aus der Gründerzeit noch heute das dekorative Highlight im anspruchsvollen Wohnbereich sind.

Charakteristika von Gründerzeit-Vitrinen

Die Gründerzeit Vitrinen wurden durch Glasscheiben charakterisiert, die überwiegend auf drei Seiten Blicke auf den dekorativen Inhalt ermöglichten. Kristallgläser, Nippes und wertvolles Geschirr kündeten vom erworbenen Wohlstand. Untere Bereiche konnten häufig mit Schubkästen oder Türen als unsichtbarer Stauraum genutzt werden. Büchersammlungen wurden in speziellen Gründerzeit Vitrinen, die nur im Frontbereich mit großen Glasscheiben und elegant geschwungener Rahmengestaltung die Lesbarkeit aller Buchtitel ermöglichten, staubfrei aufbewahrt.

Die Gründerzeit Vitrinen beeindrucken noch heute mit kunstvollen Schmuckelementen und attraktiven Oberflächenbearbeitungen, die das individuelle Bild des jeweiligen Massivholzes bzw. Furniers aufwerten. Pilaster, Säulen, Kapitelle, gedrechselte Kugelfüße und andere Verzierungen nehmen diesen Vitrinen bewusst die Sachlichkeit. Liebevoll wandern die Finger entlang der eleganten Reliefs.

Stilvolle Restauration und Aufarbeitung

In Erinnerung an die historische Handwerkskunst wurden antike Vitrinen stilvoll aufgearbeitet und restauriert. Mit diesen kostbaren Möbeln aus der Gründerzeit zieht der Charme vergangener Zeiten in das moderne Wohnambiente ein. Als Willkommensgruß im Eingangsbereich oder repräsentatives Einzelstück in Wohnräumen beeindrucken die Vitrinen in jedem Fall auch noch Heute.

Kleiderschrank Gründerzeit

Der Kleiderschrank der Gründerzeit ähnelt frappierend dem des Jugendstils, insbesondere die schlichten Exemplare aus Weichholz. Auf Kugelfüßen steht der hohe rechteckige Korpus. Da das Schlafzimmermöbel nicht übermäßig zur Repräsentation taugte verzichtete man meist auf beliebte dreiteilige Gliederung. Wohlstand äußerte sich im gewählten Rohstoff wie Nussbaum, Schnitzereien oder aufwendiger Verarbeitung von Furnierholz.

Stilelemente der Gründerzeit

Ganz typisch war der Aufbau mit einem oder mehreren Schubfächern im unteren profilierten Zargenkasten. Kannelierte Lisenenleisten mit abschließenden Schnecken säumen die Fülltüren. Bei besonders schönen Stücken sind sie von schlanken Säulen ersetzt. Diamantquader wurde meist an den Außenseiten der unteren oder oberen Zarge gesetzt. Das Dach des abschließenden Zargenkasten steht über. Eingesetzte Spiegel in Türen dienten der Zweckmäßigkeit und verliehen dem Gründerzeit Kleiderschrank eine edle Optik.

Besonders schön anzusehen ist natürlich der dreiteilig gegliederte Kleiderschrank. Bei jenen Stücken steht das mittlere Glied vor und ragt über die beiden äußeren empor. Große Diamantquader oder mehrfach mit Kassetten gefüllte Türen kräftigen die Physiognomie des Gründerzeit Kleiderschrankes.

Ähnlichkeiten zum Jugendstil

Weniger pompös als Schränke für die gute Stube fallen die Kleiderschränke sicher aus, doch die Stilelemente der Gründerzeit finden sich eindeutig wieder und verleihen sparsam eingesetzt selbst dem dreigeteilten Kleiderschrank eine gewisse Eleganz. Auch beim Kleiderschrank der Gründerzeit bleibt letztendlich zu sagen, dass die ganz schlichten Exemplare, welche in der Regel aus Weichholz gefertigt wurden, den Kleiderschränken des Jugendstils sehr ähneln. Doch finden sich auch Kleiderschränke aus Weichholz, die etwas üppiger verziert sind.

Möbel Anrichte Gründerzeit – Antike Anrichten der Gründerzeit setzen noch heute Akzente

Die Gründerzeit begann Mitte und Ende zum Auslaufen des 19. Jahrhunderts. Als Folge der Industrialisierung und dem Zuzug in wachsende Städte, wuchs der Wohnraumbedarf, was durch die Entstehung neuer Stadtviertel gelöst wurde. Viele mittlerweile historisch korrekt sanierte Gründerzeithäuser faszinieren heute wie damals durch aufwendige Außen- und Innengestaltung und teils üppige Dekorationsformen. Reich oder besser ausgedrückt: Repräsentativ ausgestattete Räumlichkeiten waren bei dem zu Wohlstand gekommenen Bürgertum beliebt und begehrt – allerdings hatte die beginnende Industrialisierung auch ihre Schattenseiten. Neben Villen und Palais des gehobenen Bürgertums wurden Mietskasernen für die schnell wachsende, schlecht bezahlte, Stadtbevölkerung gebaut.

Gründerzeitmöbel wie die Möbel Anrichte Gründerzeit beeindrucken durch repräsentative Optik. Reich verzierte und schwere Einzelstücke mit kantigen Grundformen wurden durch Stilelemente der Renaissance aufgewertet. Bekrönende Aufsätze verleihen den Modellen im oberen Bereich elegante Aspekte. Säulen, Pilaster, Kapitelle und andere Elemente bei Anrichten beweisen eine handwerkliche Liebe zum Detail. Zierknäufe, gedrechselte Beine, profilierte Kugelfüße und eine Marmorplatte sind charakteristisch. Bevorzugt wurden Nussbaumhölzer und Eiche als Massivholz und Furniere bei diesen Möbeln verarbeitet.

Anrichte ein Muss der Gründerzeit

Eine Gründerzeit Anrichte durfte in keinem vornehmen Haushalt fehlen. Diese Möbelvariante wird mit zwei oder mehreren Türen und passenden Schubkästen unterteilt. Ursprünglich wurden Tischwäsche und Tafelgeschirr darin aufbewahrt. Die freie, ebene Fläche diente zum Anrichten der Speisen. Anrichten und Büfetts werden vielfach verwechselt. Bei antiken Anrichten, die in der Regel frei standen, sind alle Seiten anspruchsvoll verziert, ebenso die Rückwand. Deshalb wird die Anrichte unter historischen Aspekten den Tischen und nicht den Schränken zugeordnet.

Gründerzeitmöbel – die Anrichte

Interessante Verkaufsangebote hochwertiger Gründerzeitmöbel präsentieren Restauratoren und Antiquitätenhandel sowohl im Internet als auch in entsprechenden Ladengeschäften, bei denen nicht selten auch der historische Anspruch auf einen gewissen musealen Charakter trifft. Alte, geschichtsträchtige Gründerzeit Anrichten und natürlich auch andere antike Möbel werden von Spezialisten mit historischem Technologiewissen aufgearbeitet und an Liebhaber – zu denen selbstverständlich auch und vor allem Privatleute gehören – verkauft. Die Epoche der Gründerzeit Möbel erstrahlt stilecht in neuer Schönheit, Gründerzeit Anrichten mit reichlich verzierten Aufsätzen oder eher schlicht ohne diesen Aufsatzschmuck. Ein antikes Möbelstück verdient im modernen Wohnambiente einen Ehrenplatz.