Archiv der Kategorie: Gründerzeit Tische

Repräsentativ und von hohem handwerklichen Können zeugen die Gründerzeit Tische noch heute. Als Vorzeigemöbel sollten Gründerzeit Tische damals den Gast beeindrucken … und tun dies heute noch.

Gründerzeit Schreibtische Antik – nicht nur für Dichter und Denker geeignet

Wer in seinem Haus oder der Wohnung genügend Platz zur Verfügung hat, wird auch einen Schreibtisch in seine Einrichtung integrieren wollen. Denn ein solcher Platz eignet sich natürlich hervorragend dazu, Schriftverkehr zu erledigen. Selbst, wenn man nicht von Zuhause aus arbeitet, ist ein solcher Schreibtisch sehr praktisch und wichtig, denn hier kann man sich in Ruhe um die Erledigung von Rechnungen und Ähnlichem kümmern. Für Menschen, die von Zuhause aus arbeiten, ist ein geeigneter Platz dazu in Form eines Schreibtisches natürlich noch einmal um einiges wichtiger.

Schreibtische Antik – eine gute Wahl für alle mit Stilbewusstsein

Wenn aber nun nicht nur die praktischen Aspekte, sondern auch optische Dinge eine Rolle spielen, sind Schreibtische Antik sicherlich eine gute Wahl. Schreibtische Antik sind nicht nur massiv und stabil gebaut, sondern entführen durch ihre Stilelemente in eine längst vergangene und oft auch vergessene Zeit. Aber auch für heutige moderne Menschen kann es durchaus ein tolles Gefühl sein, Schreibtische Antik zu haben. Denn das Arbeiten an einem Tisch wie ihn schon Bismarck oder ähnliche Leute gehabt haben, gibt ein ganz eigenes und gutes Gefühl.

Schreibtische nicht nur für Dichter und Denker

Doch Schreibtische Antik erinnern natürlich nicht nur an große Politiker und daran, dass an ihnen wichtige und weitreichende Verträge unterzeichnet wurden. Besonders in Deutschland verbindet man mit solchen Möbelstücken natürlich auch die berühmten Dichter und Denker der jeweiligen Epochen. Auch diese Erinnerung lässt die Tische einen besonderen Charme versprühen. Schreibtische Antik entführen einen zuweilen in eine vergangene Zeit und stellen dennoch ein praktisches Möbelstück dar, dass auch heutigen Ansprüchen genügen kann.

Gründerzeit Esstisch Design einer Stilepoche

Industrialisierung und wirtschaftlicher Aufschwung – die Gründerzeit prägte eine spannende Stil-Form. Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Industrialisierung ein wirtschaftlicher Aufschwung. Das aufstrebende Bürgertum wollte mit seinem Einrichtungsstil soliden Wohlstand präsentieren. Geräumigkeit in neu erbauten Wohnungen bot eine ideale Basis für die massiven, kastenförmigen Möbelder Gründerzeit. Praktische, voluminöse Aspekte wurden mit repräsentativen, reich geschmückten Stil-Raffinessen kombiniert und galten als Ausdruck des Wohlstandsgewinnes. Säulen, Kapitellen und Pilastern schmückten dekorativ geradlinige Formen. Profilierte Kugelfüße und gedrechselte Elemente sind typische Merkmale für Gründerzeit-Möbel.

Esstische aus der Gründerzeit

Esstische der Gründerzeit beeindrucken zuerst durch Stabilität und Schwere. Aufwendig gedrechselte Tischbeine sowie dekorative Fräsungen und Schnitzarbeiten unterstreichen den massiven Charakter mit edler Oberflächenoptik. Elegante Querverbindungen zwischen den einzelnen Tischbeinen erhöhen die Festigkeit und betonen den kastenförmigen Charakter der Gründerzeit, aufgelockert durch Schmuckelemente. Verzierungen lassen die Tischplatte massiv und dennoch dekorativ erscheinen, ein Esstisch, der sich unter keiner Tischwäsche verstecken sollte.

Erweiterungsmöglichkeiten von Gründerzeit Esstischen

Viele Esstische der Gründerzeit sind ausziehbar und werden mit schlichteren Tischplatten-Erweiterungen vergrößert. Diese Zwischenteile sind selten repräsentativ und werden gern mit Tischdecken dekorativ verdeckt. Eingearbeitete Rollelemente im unteren Bereich der Tischbeine erleichtern das Vergrößern der Festtafel. Von sehr aufwendig bis zur schlichteren Gediegenheit sind professionell aufgearbeitete Gründerzeittische in verschiedenen Größen im Internetangebot. Eine Ergänzung mit den stilistisch passendenden Stühlen, die mit geflochtenen oder gepolsterten Einsätzen restauriert wurden, lockert gekonnt die Würde eines Esstisches aus der Gründerzeit auf.

Mit einem Esstisch aus der Gründerzeit wird viel Platz zum Arrangieren beim Speisen geboten. DieVergangenheit ist somit unbemerkt allgegenwärtig.

Antiquitäten – Gründerzeit Tische

Die Gründerzeit begann mit der zunehmenden Industrialisierung Deutschlands ab den 1840er Jahren und endete jäh mit dem Börsenkrach von 1873. Vor allem die Jahre ab 1871 gelten aber allgemein als die eigentliche Gründerzeit, da nach der deutschen Reichsgründung die Wirtschaft einen zuvor nicht für möglich gehaltenen Boom erlebte. Durch diesen Aufschwung wuchs das Bürgertum, die wirtschaftliche Mittelklasse, schnell zu einer wichtigen Bevölkerungsgruppe heran. Der steigende Wohlstand und der immer bessere Lebensstandard führten dazu, dass das handwerkliche Können der Tischler und das Aufkommen von Maschinen in dieser Stilepoche eine Vielzahl von Möbeln und Einrichtungsgegenständen hervorgebracht hat, die bis heute bekannt und gefragt sind.

Besonders wichtig sind dabei bis heute die Möbel, die in der Gründerzeit hergestellt wurden. Wer diese heutigen Antiquitäten, zum Beispiel die oft reich verzierten und wunderschönen Gründerzeit Tische, heute betrachtet, findet schnell deren besondere Merkmale.

Gründerzeit Tische – Repräsentationsmöbel ihrer Zeit

In der Regel sind Gründerzeitmöbel wie Gründerzeit Tische sehr repräsentativ, da das Bürgertum damals den neu erworbenen Reichtum vorzeigen wollte. Kleinmöbel aus der Gründerzeit findet man daher nur schwer, größere Stücke wie Sofas oder Tische sind dagegen relativ leicht erhältlich. Viele Tische der Gründerzeit wurden aus Nussbaum oder Eiche hergestellt, hochwertigen und gleichzeitig widerstandsfähigen Hölzern. Bei den reichen Verzierungen wurde vor allem auf Elemente aus der Renaissance zurückgegriffen.

Tische der Gründerzeit – schön, edel und perfekt gearbeitet

Bei Antiquitätenhändlern, manchmal aber auch bei Privatleuten, findet man Tische aus der Gründerzeit immer wieder. In der Regel sind die Stücke gut erhalten oder wurden mit viel Aufwand restauriert, so dass sie eher im hochpreisigen Segment angesiedelt sind.

Kennzeichen des Gründerzeit Schreibtisch

Der Gründerzeit Schreibtisch ist in zum Teil sehr verschiedenen Ausprägungen, heute würde man es sicherlich Design nennen, verfügbar. Deshalb bedarf es eines geübten Antiquitäten Auges um Schreibtische der Gründerzeit an den typischen Stilelementen jener Zeit zu erkennen. Typisch für diese Epoche sind z.B. hohe Tischbeine, die eine unverkennbare, balusterförmige Gestaltung haben. Ebenso wurden am Gründerzeit Schreibtisch gedrechselte oder beschnitzte Querstege häufig an den Schreibtischbeinen angebracht. Kannelierungen, Lisenenleisten mit Schnecken, gedrechselte Säulen und Diamantquader finden sich an den unterschiedlichsten Schreibtischtypen. Gefertigt wurden die massiven und voluminösen Schreibtische der Gründerzeit für das Büro oder den Herren aus Nussbaum oder Eiche, ebenso für die Dame oder die heimische Schreibstube. Müßig auf aufwendige Furnierarbeiten gerade bei Fertigungen aus Nussbaum hinzuweisen.

Herrenschreibtisch – typischer Gründerzeit Schreibtisch

Üblich war vor allem der Herrenschreibtisch, welcher auf zwei Säulen mit Schubfächern ruhte – übrigens ein Typ Schreibtisch, welcher in der Stilepoche des Jugendstils übernommen wurde. Die Zierelemente freilich wurden im Jugendstil abgespeckt. Natürlich war auch der Schreibtisch ein Möbel zu Repräsentationszweck, und wurde daher häufig mit üppigem Schnitzwerk und weiteren Stauraum bietenden Aufsätzen versehen. Kronen für den Aufsatz sind durchaus gängig und bieten ein zusätzliches optisches Highlight. Auch bot das Möbel Spielraum für Historismusanklänge, so dass einige durchaus prachtvoll anzusehende Schreibtische etwas überladen wirken.

Jugendstil Schreibtisch übernahm wesentliche Stilelemente der Gründerzeit Schreibtische

Auch beim Schreibtisch erweisen sich die aus Weichholz gefertigten Exemplare als diejenigen bei welchen die Zierelemente sparsam eingesetzt wurden. Üblich sind vor allem Profilierungen und Lisenenleisten mit Schnecken als auch Diamantquader. Dadurch ergibt sich in vielen Fällen eine stilistische Ähnlichkeit mit Schreibtischen des Jugendstils.

Schreibmöbel antik – Sekretär Gründerzeit

Der Sekretär ist ein Schreibmöbel, welches im Barock seinen Siegeszug antrat. Sein wesentliches Erkennungsmerkmal ist die wegklappbare Schreibplatte. In diesem Zustand kann der Sekretär eine hohe rechteckig Schrankform haben oder einen vorstehenden Unterbau. Der Aufsatzsekretär besteht wie sein Name bereits ahnen lässt aus zwei Teilen, wobei der Unterbau häufig auch breiten, ganzflächigen Schubfächern besteht. Der Aufsatz oder jener Teil des Sekretärs welcher durch die Schreibplatte verschlossen wir bietet Ablagemöglichkeiten und oder kleine Schubfächer für Utensilien. Oftmals sind die Seitenplatten im Bereich der hochklappbaren Schreibplatte nach hinten abgeschrägt. Der Sekretär ist effektives Schreibmöbel für den Alltag oder das Büro wie der Schreibtisch. Es verfügt über einen Wohncharakter und erfüllt Repräsentationszwecke. Ursprünglich und meist später ebenso noch stand der Sekretär Gründerzeit im Salon eines Hauses.

Gründerzeit Sekretär schön und praktisch zum Arbeiten

Müßig zu betonen, dass der Gründerzeit Sekretär Repräsentationszwecken dient. Er zeichnet sich durch eine hohe rechteckige Grundform aus. Ähnlich wie der Gründerzeitschrank steht er auf hohen und runden Füßen. Im unteren Bereich sind drei breite Schubfächer angebracht, darüber die herunterklappbare Schreibplatte, hinter welche sich kleine Schubfächer und Ablagen finden. Darüber ist meist noch ein Schubfach. Die Abdeckplatte ist überstehend und Reliefs versehen. Vielfach liegt sie auf einer Zarge auf.

Ausprägung des Historismus eher selten an Sekretär Gründerzeit zu finden

Die Front des Sekretärs kann im oberen oder unteren Bereich der Frontseiten mit Diamantquadern verziert sein. Gedrechselte Säulen an den Frontseiten oder Lisenenleisten mit Schnecken sind stetige Stilelemente. Sekretäre der Gründerzeit wurden sowohl auch Weichholz mit entsprechender Oberflächenbehandlung oder in besonderes schöner Verarbeitung in Nussbaum gefertigt. Selten ist der Sekretär aus der Gründerzeit Objekt eines deutlichen Historismus.

Gründerzeit Tische Antiquitäten

Tische wurden in allen Epochen zu vielen Zwecken konzipiert. So auch in der Gründerzeit, die auf einen Zeitraum zwischen 1840 und 1890 datiert wird. Die Küchentische, Sofatische und Beistelltische für die unterschiedlichsten Zwecke weisen vor allem ein einheitliches Merkmal auf:

Die Tischbeine sind mit balusterförmigen Drechselarbeiten verziert, ansonsten gerade. Den bei Esszimmer- und Sofatischen häufigen Stegverbindungen mangelt es an diesen Zierarbeiten ebenso nicht. Bei Sofatischen finden sich Exemplare, deren Tischbeine auf Fußzargen stehen, ein Element das vor allem seit den 50er Jahren immer wieder Anklang bei Sofatischen findet. Esszimmertische der Gründerzeit sind meist ausziehbar und ohne Schub. Esszimmer-, Salon- und Sofatische erfüllen auch Repräsentationszwecke, daher wurden sie aus kostbarem Holz wie Nussbaum, Mahagoni oder dem wuchtigen, aber deutlich preiswerteren Eichenholz gefertigt. Die Tischplatten bei Objekten aus Nussbaum verfügen oft über aufwendige Furnierarbeiten. Sogar Bildmotive können Gründerzeit Tische die Gründerzeit vorweisen.

Gründerzeit Tische – Diamantquader als Zierelement und zweckmässige Form

 

Der vor allem zweckmässige Küchentisch hat mindestens einen Schubkasten, manchmal auch zwei. Die dicken Tischplatten werden an der Zarge in Gratleisten geführt. Diamantquader an den Ecken der Tischzargen sind ein häufiges Zierelement.

Die Größen von Gründerzeit Beistelltischen variieren nach Zweck, doch fehlen niemals die balusterförmigen Drechselarbeiten. Deutliche Historismusanklänge finden sich vor allen an diesem Möbel. Der Nutzfaktor unterliegt hier deutlich dem Repräsentationszweck.

Durch die gedrechselten Beine lässt sich der Gründerzeittisch deutlich von den Nachfolgemodellen des Jugendstils als auch den Vorläufermodellen des Biedermeier unterscheiden. Die Tischplatten sind in der Regel rechteckig, rund oder oval. Quadratische Formen wie zur Zeit des Biedermeier finden sich eher selten.