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Gründerzeit Lampen sind in vielen Fällen besonders. Sowohl in der Form, als auch bei der Materialverwendung, wurden bei Leuchten und Leuchtern der Gründerzeit nicht gespart.

Lampen antik- die Gründerzeit Lampe

Unter den Begriff Lampe oder Leuchtenhalter fällt grundsätzlich vom Kerzenhalter bis zum Kronleuchter jedes Objekt, das Licht spenden kann.

Gründerzeit Lampe – repräsentativer Stil

Die Lust der Gründerzeit auf Stile vergangener Epochen, der sogenannte Historismus, als auch seine Repräsentationslust führten zur Produktion überaus pompöser Kronleuchter oder auch Deckenlüster aus Messung oder Silber. Die Arme der Lüster sind mehrfach und filigran geschwungen. Vor allem für die guten Stuben der wohlhabenden Bürger waren sie gedacht. Auch prächtige Kerzenhalter aus Silber oder Messer fehlten dort nicht. An Kerzenleuchtern findet sich die typische Gestaltung in Form von Balustern. Sämtliche Objekte boten Spielraum für den Historismus. Die sogenannten Löwentatzen finden sich an zahlreichen Ständern von Steh – und Tischleuchten der Gründerzeit. Bronze- und Messingguss war gängig zur Lampenherstellung.

Blütenkelchformen und geschwungene Leuchtarme

Glaskuppeln waren rund oder hatten die Form von Blütenkelchen. In der späten Gründerzeit kamen als Deckenlampen Petroleumlampen in Mode. Sie verfügten über einen Behälter für den Brenner und einen Lampenschirm. Der Behälter für den Brenner bestand oft aus glasiertem und bemaltem Steingut. Geschwungene Leuchtarme vervollkommnen das Bild. Natürlich wurden solche Gründerzeit Lampen auch weniger aufwendig produziert – eben für die nicht so betuchten Haushalte. Petroleumlampen als Stehlampen wurden ebenso aufwendig oder schlicht produziert.

Bei den Erstgenannten Gründerzeit Lampe bestand der Korpus in der Regel aus einem Guss mit figürlichen Motiven. So bietet die Gründerzeit auch bei Lampen eine Vielzahl interessanter Objekte.