Schlagwort-Archive: Gründerzeit Möbel

Gründerzeit Möbel sind Antiquitäten aus einer sehr deutschen Stilepoche.

Gründerzeit Antik Möbel kaufen – Das sollten Sie beachten

Mit alten Möbeln kann man einen Raum sehr stilvoll einrichten und die Zeit ein wenig zurückdrehen. Doch wer sich dafür entscheidet, Gründerzeit Antik Möbel zu kaufen, der sollte auch einiges beachten. Denn nicht alle Stücke stammen tatsächlich aus der angegebenen Zeit. In Fachgeschäften für Antiquitäten ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass man tatsächlich echte antik Möbel kaufen kann.

Eine Vorstellung sollte man schon vor dem Kauf haben

Selbstverständlich ist es hilfreich, wenn man beim Antik Möbel kaufen in etwa eine Vorstellung davon hat, aus welcher Zeit die Möbelstücke stammen sollen. Sehr beliebt sind oft Tische, Sekretäre und Stühle aus der sogenannten Gründerzeit. Antik Möbel zu kaufen, die aus dieser Zeit stammen bedeutet, sich auf einen ganz bestimmten Stil einzulassen. Die Gründerzeit lässt sich nicht direkt in Jahren eingrenzen. Allgemein gesagt umfasst sie aber die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Typische Merkmale sind die eher gradlinigen Grundformen, die allerdings durch verschiedene Stilelemente aufgelockert werden. Unterschiedliche gedrechselte Elemente sind ebenso typische Merkmale für die Möbel aus der Gründerzeit wie das Anbringen von Säulen oder Ähnlichem.

Ist Antik Möbel kaufen teuer?

Möchte man antik Möbel kaufen, muss man häufig eine ganze Menge Geld dafür bezahlen. Trotzdem lohnt sich die Investition in den meisten Fällen, denn Möbel aus der Gründerzeit sind sehr sorgfältig gearbeitet und stabil und robust. Sind sie liebevoll und fachmännisch aufgearbeitet und ausgebessert worden, werden sie an ihrem Wert kaum etwas verlieren. Zumindest dann nicht, wenn man auch Zuhause pfleglich mit ihnen umgeht und sie beispielsweise nicht in sehr feuchten Räumen aufstellt. Das Antik Möbel kaufen in einem Fachgeschäft empfiehlt sich, da man hier von einer guten Aufarbeitung und auch der Echtheit der Möbelstücke ausgehen kann.

Antike Möbel aus der Gründerzeit – typische Merkmale

Gründerzeit- und antike Möbel fanden Ihren Ursprung in Deutschland und Österreich in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs. Die reiche Mittelschicht, das Bürgertum gab seinem Wunsch nach pompösen und voluminösen Möbel in der Zeit des Aufschwungs in der Zeit um 1900 nach und es entstand der Gründerzeitstil. Anrichten, Kommoden, Tische und Stühle zeichnen sich durch die hochwertige Verarbeitung und eine hohe Detailverliebtheit aus. Gerne sieht man bei Gründerzeit Möbeln gedrechselte Beine, an Tischen und Stühlen. Schränke und Anrichten schmücken sich oftmals mit Kugelfüßen. Intarsien und handgearbeitete Details unterstreichen die Wertigkeit dieser Möbelstücke. Kirschbaum und Eiche gehören zu den Holzarten die am häufigsten Verwendung finden, bei Gründerzeitmöbeln.

Antike Möbel kann man restauriert oder unbearbeitet kaufen

Antike Möbel können Sie restauriert oder noch unbearbeitet erwerben. Um eine optimale Werterhaltung für antike Möbel zu gewährleisten ist besonderes Augenmerk darauf zu richten, dass die Raumtemperatur nicht zu starken Schwankungen unterworfen ist und die Temperatur in einem Mittelmaß liegt. Auch die Pflege der empfindlichen Holzoberflächen sollte auf das jeweilige Holzmöbel abgestimmt sein. Antike Möbel passen in mehr Räume als man es sich vorstellen kann, eine moderne Einrichtung lässt sich mit Antiquitäten sehr schön aufwerten. Antike Möbel aus vorangegangen Epochen eignen sich in einigen Fällen auch als Wertanlage, hierbei ist aber besonders auf sorgfältige Lagerung zu achten, damit der ursprüngliche Charakter so gut wie möglich erhalten bleibt.

Kann man alte Möbel aus der Gründerzeit heute noch verwenden?

Die Gründerzeit, eine Stilepoche des Historismus, bezeichnet die kurze Ära enormen Wohlstands während der Industrialisierung in Deutschland im 19. Jahrhundert. Sie begann mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 durch Bismarck und endete kurz darauf durch den Börsenkrach 1873.

An historische Stilrichtungen angelehnt

Entsprechend des Reichtums und dem damit verbundenen hohen Lebensstandard während der Gründerzeit war Stil und Design von Kleidung über Häuser bis hin zu den Möbeln sehr pompös. Allgemein lehnte sich Architektur und Innenarchitektur sehr an historische Stilformen, es entstand der Neobarock, die Neugotik und die Neorenaissance. Dennoch fand man in Deutschland einen sehr eigenständigen Gründerzeitstil.

Besonders alte Möbel aus der Gründerzeit sind sehr kantig in ihrer Grundform. Durch eine reiche Ausschmückung mit verschiedenen Elementen, wie Säulen, Kapitellen, Basen, Kannelierungen und bekrönende Aufsätze wirken kantige alte Möbel aus der Gründerzeit weich, gemütlich und einladend. Alte Möbel repräsentieren den Gründerzeitwohlstand neben den reichen, kunstvoll geschaffenen Verzierungen vor allem durch den wuchtigen, großen Bau. Kleine alte Möbel aus der Gründerzeit gibt es kaum. Man findet eher hohe Anrichten, Vitrinen, Buffets und Kommoden, die allesamt mit großem handwerklichem Geschick hergestellt wurden.

Alte Möbel auch heute noch verwendbar

Auch heute noch sind die, meist aus Nussbaum oder Eichenholz bestehenden Gründerzeitmöbel bei vielen Antiquitätenliebhabern sehr geschätzt. Dabei ziehen alte Möbel mit ihren sehr schönen und bildhaften Verzierungen den Betrachter in seinen Bann. Bücher, Vögel, Blätterranken und andere Symbole lassen alte Möbel aus der Gründerzeit spannend werden und der Phantasie über vergangene Zeiten freien Lauf. Und wer gerade dies von seinem Mobiliar erwartet, der kann schöne, alte Möbel aus der Gründerzeit mit Freuden verwenden.

Gründerzeit Möbel – zeitlos oder ein Fall fürs Museum?

Wer heutzutage eine Wohnung einrichtet, kann zwischen etlichen verschiedenen Stilen wählen. Die einen mögen es modern, die anderen alternativ, wieder andere eher funktional. Daneben gibt es noch eine zeitlose Linie, die sich seit nunmehr Jahrhunderten größter Beliebtheit erfreut. Gemeint sind Gründerzeit Möbel, die durch Eleganz und Langlebigkeit bestechen. Sie sind aus besonders hochwertigen Materialien gefertigt und garantieren daher bei guter Pflege eine sehr lange Haltbarkeit.

Gründerzeit Möbel – zeitlos oder ein Fall fürs Museum?

Für Gründerzeit Möbel in der Wohnung spricht viel. Zum einen sehen sie gerade in Altbauten, deren Decken häufig mit Stuck verziert sind und die über große Flügeltüren und hohe Decken verfügen, sehr stimmig aus. Sie erinnern an vergangene Zeiten und vermitteln den Erhalt wertvoller Traditionen. Einen besonderen Wert haben Erbstücke, doch auch wer seine Gründerzeit Möbel im Antiquitätengeschäft, auf dem Flohmarkt oder im Internet erwirbt, der kann damit stilsicher punkten. Gäste lassen sich von solch stilvollen Möbelklassikern schnell beeindrucken.

Gründerzeit Möbel passen zu jeder Einrichtung

Aufgrund ihrer Schlichtheit fügen sich die Gründerzeit Möbel problemlos in jede Einrichtung ein. Auch wenn man nicht alle passenden Möbelstücke beisammen hat und diese mit anderen Gründerzeitmodellen kombiniert, sieht dies fast immer sehr schön aus. Gründerzeit Möbel sind in der Regel echte Raritäten und Fundstücke und das wissen auch Besucher. Entsprechend sorgfältig gehen sie damit um. Anders sieht dies häufig bei Kindern oder Jugendlichen aus. Hat man daher eine Familie, sollte man die Gründerzeit Möbel mit Bedacht platzieren. Diese Antiquitäten sind zwar robust, allerdings auch nicht unbegrenzt belastbar. Auch mit Haustieren gilt es vorsichtig beim Erwerb von Gründerzeit Möbeln zu sein. Nagetiere sollte man vor allen von hochwertigen Möbelstücken fernhalten.

Regelmäßige Pflege ein Muss

Damit Gründerzeit Möbel lange erhalten bleiben, gilt es, sie regelmäßig zu pflegen. Dazu kann man im Baumarkt erhältliche Sprays, Putzmittel und Lacke verwenden. Am besten informiert man sich darüber schon direkt beim Kauf. So lassen sich Fehler in der Behandlung von Anfang an vermeiden. Bei der richtigen Pflege können Gründerzeit Möbel noch vielen Generationen Freude bereiten.

Kleiderschrank Gründerzeit

Der Kleiderschrank der Gründerzeit ähnelt frappierend dem des Jugendstils, insbesondere die schlichten Exemplare aus Weichholz. Auf Kugelfüßen steht der hohe rechteckige Korpus. Da das Schlafzimmermöbel nicht übermäßig zur Repräsentation taugte verzichtete man meist auf beliebte dreiteilige Gliederung. Wohlstand äußerte sich im gewählten Rohstoff wie Nussbaum, Schnitzereien oder aufwendiger Verarbeitung von Furnierholz.

Stilelemente der Gründerzeit

Ganz typisch war der Aufbau mit einem oder mehreren Schubfächern im unteren profilierten Zargenkasten. Kannelierte Lisenenleisten mit abschließenden Schnecken säumen die Fülltüren. Bei besonders schönen Stücken sind sie von schlanken Säulen ersetzt. Diamantquader wurde meist an den Außenseiten der unteren oder oberen Zarge gesetzt. Das Dach des abschließenden Zargenkasten steht über. Eingesetzte Spiegel in Türen dienten der Zweckmäßigkeit und verliehen dem Gründerzeit Kleiderschrank eine edle Optik.

Besonders schön anzusehen ist natürlich der dreiteilig gegliederte Kleiderschrank. Bei jenen Stücken steht das mittlere Glied vor und ragt über die beiden äußeren empor. Große Diamantquader oder mehrfach mit Kassetten gefüllte Türen kräftigen die Physiognomie des Gründerzeit Kleiderschrankes.

Ähnlichkeiten zum Jugendstil

Weniger pompös als Schränke für die gute Stube fallen die Kleiderschränke sicher aus, doch die Stilelemente der Gründerzeit finden sich eindeutig wieder und verleihen sparsam eingesetzt selbst dem dreigeteilten Kleiderschrank eine gewisse Eleganz. Auch beim Kleiderschrank der Gründerzeit bleibt letztendlich zu sagen, dass die ganz schlichten Exemplare, welche in der Regel aus Weichholz gefertigt wurden, den Kleiderschränken des Jugendstils sehr ähneln. Doch finden sich auch Kleiderschränke aus Weichholz, die etwas üppiger verziert sind.

Antiquitäten – Gründerzeit Sofa

Anders als bei historisch gesellschaftlichen Großereignissen wie z.B. dem Berliner Mauerfall, ist bei Epochen wie der Gründerzeit eine exakte Datierung über einen Start- und Endtermin nicht möglich, da sich die wirtschaftliche Entwicklung – die als Namensgeber gilt – dynamisch ab etwa 1840 entwickelte.

Sicher ist allerdings, dass Deutschland nach dem Sieg über Frankreich in eine Phase des wirtschaftlichen Wachstums eintrat, in der sowohl die Industrieproduktion als auch die meisten Städte schnell wuchsen. Gleichzeitig entstand erstmals so etwas wie eine Mittelklasse, das so genannte Bürgertum, das in dieser Phase schnell größer und finanziell unabhängiger wurde. Damit einher ging eine stetige Verbesserung des Lebensstandards.

Gründerzeit Epoche ist ein eher Deutsches Phänomen

Außerhalb Deutschland, vor allem in Frankreich und den Benelux-Ländern, wurde die Gründerzeit als Neorenaissance bezeichnet. Stilistisch unterscheiden sich beide Stile jedoch grundlegend. Das wird besonders deutlich, wenn man antike Möbel aus dieser Zeit betrachtet. Solche Antiquitäten, zum Beispiel Sofas aus der Gründerzeit, weisen ganz bestimmte Merkmale auf, die sie unverwechselbar machen.

Das Bürgertum verlangte zu dieser Zeit vor allem nach repräsentativen Möbelstücken, um den neu gewonnenen Reichtum zu zeigen. Kleine Möbel aus der Gründerzeit sind daher ziemlich selten, dagegen können Liebhaber bis heute Gründerzeit Buffets, Tische oder eben auch Gründerzeit Sofa finden, die oft aus Eiche oder Nussbaum hergestellt und reich verziert wurden. Bei der Dekoration wurde bevorzugt mit Renaissance-Elementen gearbeitet: Säulen, Kapitelle oder krönende Aufsätze sind nur einige Beispiele.

Gründerzeit Sofa – ein Einrichtungsklassiker

Dazu passend wurden für das Gründerzeit Sofa hochwertige Stoffe als Bezug verwendet, darunter etwa Samt oder Brokat. Heute findet man Gründerzeit-Sofas in der Regel im Antiquitäten-Handel, viele dieser antiken Möbel sind entweder noch gut erhalten oder wurden aufwändig restauriert.