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Bilderrahmen von Arsvendo

Wer Antiquitäten aus der Gründerzeit sammelt wird hin und wieder  vermutlich auch auf das ein oder andere Gemälde oder Porträt stoßen, vielleicht sogar aus dem Familienerbe. Ein Problem, dass sich in diesen Fällen oft ergeben kann ist, dass das Bild selbst noch gut erhalten, der Rahmen aber schon stark angegriffen ist. In diesen Fällen hilft nur eines. Ein neuer Rahmen muss her. Die nächste Frage ist dann logischerweise: wo bekommt man hochwertige und qualitative Bilderrahmen her? Beim Antiquitätenhaus, vom Schreiner oder gibt es vielleicht sogar Fachhändler für Rahmen?

Arsvendo – der Fachhändler für Rahmen aller Art

Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Es gibt sie. Ein bewährter und schon seit langem tätiger Fachverkäufer für Bilderrahmen aller Art ist beispielsweise http://www.arsvendo.de/. Wer Rahmen sucht ist bei Arsvendo genau an der richtigen Adresse, denn hier gibt es wirklich so gut wie alle Formen und alle Materialien. Egal ob man Rahmen aus Metall, Kunststoff oder ganz klassisch aus Holz sucht – bei Arsvendo wird man fündig. Dabei spielt erst einmal  keine Rolle ob der Rahmen für eine Antiquität gedacht ist oder nicht. Die Rahmen eignen sich natürlich auch für alte Gemälde und ähnliches aber wer einen Rahmen für ein modernes Hochzeitsfoto sucht wird bei Arsvendo ebenfalls nicht enttäuscht werden.

Rahmen nach Maß

Das Schöne bei  Arsvendo: die Rahmen werden nach Maß hergestellt. So kann man auch mit individuellen Wünschen an den Händler herantreten um sich sein Kunstwerk ganz nach persönlichen Vorlieben und Vorgaben rahmen zu lassen. Zusammen mit dem günstigen Preis und der Gewissheit, dass die Rahmen qualitativ hochwertig „made in Germany“ hergestellt sind bleiben so wirklich keine Wünsche offen. Wer einen Eindruck von Arsvendo gewinnen will, kann das Bilderrahmen Fachgeschäft in Tübingen besuchen. Alternativ bietet Arsvendo einen Webshop, der schnell und unkompliziert im gesamten Bundesgebiet versendet.

Die Gründerzeit – ein deutsches Phänomen

Das Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 ist zugleich der Beginn der Gründerzeit in Deutschland. Aufgrund der Reparationszahlungen durch Frankreich, erlebte Deutschland einen wirtschaftlichen Aufschwung, der u. a. durch rasant fortschreitende Industrialisierung, den Ausbau der Eisenbahn, den Bau architektonisch prächtig gestalteter Häuser und repräsentativer Einrichtungsgegenstände geprägt war. Deutschland und sein Volk „gönnte“ sich wieder etwas.

Möbel als Repräsentationsobjekte

Die Möbel der Gründerzeit stellten für ihre Besitzer Repräsentationsobjekte dar. Sie waren meist aus schweren Hölzern gefertigt und reich verziert. Wohlstand sollte nach außen hin durch eine opulente Wohnungseinrichtung sichtbar gezeigt werden. Das Schema der Verzierungen ist, über die gesamte Gründerzeit Epoche hinweg, recht einheitlich. Besonders auffällig sind die länglichen, pyramidenförmigen Applikationen an Schränken, Vertikos oder Kommoden. Die Füße wurden meist gedrechselt und sind als sogenannte „Kugelfüße“ der Gründerzeit bekannt. Die Möbel der Gründerzeit tragen oftmals prächtige, reich mit Pilastern und Kapitellen verzierte Aufsätze.

Gut erhaltenen Stücke selten

Während des Krieges mit Vertreibung, Hunger und Not gingen viele der Gründerzeit Möbel verloren oder wurden schlichtweg verheizt, um die bitter kalten Winter zu überstehen. Obwohl die Möbel während der Gründerzeit teilweise schon industriell gefertigt wurden und damit in relativ großen Stückzahlen verfügbar waren, sind heute sehr gut erhaltene Stücke recht selten.

Original Gründerzeit Möbel sind gesuchte Antiquitäten

Original erhaltene oder professionell restaurierte Stücke, können sehr wertvoll und entsprechend kostspielig sein. Ein sehr gut erhaltener großer Schrank aus der Gründerzeit ist schon beinahe eine Rarität. Viele Menschen finden noch heute großen Gefallen an diesen Möbeln und integrieren sie, je nach Geschmack und Geldbeutel in ein modernes Wohnambiente.

Antiquitäten – Gründerzeit Tische

Die Gründerzeit begann mit der zunehmenden Industrialisierung Deutschlands ab den 1840er Jahren und endete jäh mit dem Börsenkrach von 1873. Vor allem die Jahre ab 1871 gelten aber allgemein als die eigentliche Gründerzeit, da nach der deutschen Reichsgründung die Wirtschaft einen zuvor nicht für möglich gehaltenen Boom erlebte. Durch diesen Aufschwung wuchs das Bürgertum, die wirtschaftliche Mittelklasse, schnell zu einer wichtigen Bevölkerungsgruppe heran. Der steigende Wohlstand und der immer bessere Lebensstandard führten dazu, dass das handwerkliche Können der Tischler und das Aufkommen von Maschinen in dieser Stilepoche eine Vielzahl von Möbeln und Einrichtungsgegenständen hervorgebracht hat, die bis heute bekannt und gefragt sind.

Besonders wichtig sind dabei bis heute die Möbel, die in der Gründerzeit hergestellt wurden. Wer diese heutigen Antiquitäten, zum Beispiel die oft reich verzierten und wunderschönen Gründerzeit Tische, heute betrachtet, findet schnell deren besondere Merkmale.

Gründerzeit Tische – Repräsentationsmöbel ihrer Zeit

In der Regel sind Gründerzeitmöbel wie Gründerzeit Tische sehr repräsentativ, da das Bürgertum damals den neu erworbenen Reichtum vorzeigen wollte. Kleinmöbel aus der Gründerzeit findet man daher nur schwer, größere Stücke wie Sofas oder Tische sind dagegen relativ leicht erhältlich. Viele Tische der Gründerzeit wurden aus Nussbaum oder Eiche hergestellt, hochwertigen und gleichzeitig widerstandsfähigen Hölzern. Bei den reichen Verzierungen wurde vor allem auf Elemente aus der Renaissance zurückgegriffen.

Tische der Gründerzeit – schön, edel und perfekt gearbeitet

Bei Antiquitätenhändlern, manchmal aber auch bei Privatleuten, findet man Tische aus der Gründerzeit immer wieder. In der Regel sind die Stücke gut erhalten oder wurden mit viel Aufwand restauriert, so dass sie eher im hochpreisigen Segment angesiedelt sind.

Antiquitäten – Gründerzeit Schrank

Ein Schrank hat vielseitige Einsatzmöglichkeiten. So kann er ein Bücherschrank sein, ein Kleiderschrank oder ein Garderobenschrank oder ein Buffet. In früheren Zeiten gab es darüber hinaus so genannte Kannen- oder Mantelstöcke.

Der Schrank der Gründerzeit – wuchtiges Erscheinungsbild

Prägend für die Schränke der Gründerzeit war ihre enorme Wucht, welche sich durch eine Höhe von annähernd zwei Metern und überaus kantige, markante Form ausdrückte. Darüber hinaus besitzen Schränke aus der Gründerzeit aufwendige Strukturen, meist dreiteilig mit einem erhobenen und oder vorgezogenem Mittelteil. Der Gründerzeit Schrank bot viele Möglichkeiten für Zierwerk, deren Anklänge aus vergangenen Epochen stammten wie Renaissance, Romanik und Gotik.

Gründerzeit Schrank von Weichholz bis Schellack Politur

Spiegel und Glas wurde in Türen oder Rückwände von Aufsätzen eingebaut. Die Füße des Gründerzeit Schrank sind meist hoch und kugelförmig. Ein profilierter Zargenkasten mit einem oder mehren Schubkästen stellt den Boden. Darüber befinden sich mit Kassetten gefüllte Türen. Umsäumt sind diese von kannelierten Lisenenleisten, welche an beiden Enden von Schnecken verziert sind. Das Schrankdach besteht aus einem profilierten Gesims. Damit sei hier die Grundform des Gründerzeitschrankes beschrieben. In dieser schlichten Konstruktion und Weichholz wurde er für die nicht wohlhabende Käuferschicht gebaut. Die Oberflächen wurden je nach Portemonnaie des potentiellen Käufers oder Zweck des Möbels lackiert, gebeizt oder mit Schellack poliert.

Beschnitzte, mit Säulen und weiteren Zierelementen versehen Schränke waren vor allem Repräsentationsmöbel, aber auch nutzgebundene Möbel für das reich gewordene Bürgertum.

Antiquitäten – Gründerzeit Stühle

Freilich ist der Stuhl aus der Gründerzeit so gearbeitet, dass viel Raum für das begehrte Zierwerk blieb. Die Beine der wuchtigen Stühle waren in der Regel mit Stegen verbunden, so dass balusterförmige Drechselarbeiten oder Schnitzwerk sich nicht nur an den Stuhlbeinen finden, sondern eben auch diesen Stegen. Stuhlbeine von nicht balusterförmiger Gestaltung hatten meist die Form kannelierter Säulen.

Der Sitz war original mit Stoff oder Leder überzogen. Rohrgeflecht fand ebenso Verwendung. Prächtig anzusehen sind Lederbespannungen für Sitz und Lehne, in welche Bildmotive geprägt sind.  Die Stuhllehne bot die optimale Fläche für den Stil der Gründerzeit. Die aufwendigsten Stühle der Gründerzeit besitzen eine mehrfach durchbrochene Lehne mit reichem Schnitzwerk, welche von Säulen in tordierter Optik umsäumt ist. Auf der Lehne finden sich darüber hinaus Bekrönungen, ein Designelement welches bei Schränken und anderen Möbeln der Gründerzeit zu finden ist. Das bevorzugte Holz für den Gründerzeit Stuhl war Eiche.

Historismus Boom während der Gründerzeit

Der zur Gründerzeit boomende Historismus erzeugte darüber hinaus noch einige besondere Möbel, auch Sitzmöbel. Eines davon ist der so genannte Armlehnenstuhl des Historismus im Neo-Renaissance Stil. Der Name verrät bereits woher die wesentlichen Anklänge stammen. Die in der Renaissance wieder aufgegriffene Form aus der Antike findet sich am Armlehnenstuhl. Die zwei Stuhlbeine bestehen aus zwei frontausgerichteten, umgekehrten U-förmigen Bögen, welche durch Stege miteinander verbunden sind. Darauf ruht der muldenförmige, ungepolsterte Sitz, den man seinerzeit sicher mit einem Kissen etwas bequemer machte. Die schmale, hoch angesetzte und nicht voll füllende Rückenlehne ist wiederum an einem halbrunden Rahmen befestigte.

Gründerzeit Stühle – eine Anlehnung an historische Gestaltungsvorbilder

Der vordere halbrunde Rahmen ist nicht so hoch und stützt die von der Lehne sich absenkenden und geschwungenen Armlehnen. Die Stuhllehne ist beschnitzt und gekrönt. Die Stuhlbeine laufen meist in so genannten Löwentatzen aus. Dazu passend finden sich, ebenso von der Renaissance inspiriert, geschnitzte Löwenköpfe. Dieser prächtige Armlehnenstuhl ist vor allem ein Repräsentationsmöbel bei dem mit Zierrat zwar nicht gespart wurde, welches jedoch gezielt und geschmackvoll eingesetzt ist. Das ursprüngliche Sitzmodell aus der Antike dagegen war überaus schlicht.